Bei Gewitter – auch Buchen sollst Du weichen

In den letzten Tagen ziehen immer wieder schwere Gewitterstürme durch unser Land. Doch wie verhalten wir uns, wenn wir draußen von einem Gewitter überrascht werden. Das alte Sprichwort “Eichen sollst Du weichen, Buchen sollst Du suchen” stimmt leider nicht. Unter Buchen droht die Gefahr des Blitzeinschlages genauso wie unter anderen Bäumen.

Wichtig ist, dass man sich in eine Kuhle hockt und die Beine eng beieinander stellt, damit die sogenannte Schrittspannung reduziert wird. Dickungen können auch einen gewissen Schutz bieten. Allerdings sollte der Wald beim ersten Donnern direkt verlassen werden. Einen richtigen Gewitterschutz bieten nur Gebäude mit Blitzschutzanlagen und Autos.

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Vogelzug hat begonnen

Das Wetter lässt es schon längst erahnen, nun läuten auch die Vögel langsam den Herbst ein. Den Startschuss für die Vogelzugsaison gab, wie jedes Jahr, der Mauersegler, der zu den Langstreckenfliegern gehört. In seinem Leben fliegt der gerade mal 40 Gramm schwere Vogel ca. 100 mal um die Erde. Sein Winterquartier liegt in Südafrika. Der Mauersegler startet seinen Zug gen Süden, wenn die Tageslänge unter 17 Stunden fällt, was bei uns am 4. bis 5. August der Fall ist. Aus diesem Grund verschwindet der Vogel immer am gleichen Tag aus unserer Umgebung.

Mauersegler Quelle: Wikipedia

Mauersegler Quelle: Wikipedia

Derzeit sehen wir wieder die Stare, die sich in Dormagen zum Abflug sammeln. Besonders in den Feldern sehen wir die großen Starschwärme. Auf Grund der milder werdenden Winter bleibt der Star aber immer häufiger bei uns und nimmt nicht mehr die strapaziöse Reise auf sich.

Star Quelle: Wikipedia

Star Quelle: Wikipedia

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Rückblick auf die 8. Dormagener-Tannenbusch-Woche

Bei strahlendem Sonnenschein fand am Sonntag, 10. Juli 2011, die Eröffnungsveranstaltung zur 8. Dormagener-Tannenbusch-Woche statt.

Die Grußworte sprachen der Schirmherr der Tannenbusch-Woche 2011 der Landtagsabgeordnete Wiljo Wimmer und der Vorsitzende der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald Dormagen e.V. Marc Pellekoorne. Bei einem Rundgang ließen sich die Vertreter der Veranstalter  und Unterstützer  ausgiebig an den Infoständen berichten.

Auftaktveranstaltung der 8. Tannenbuschwoche

Auftaktveranstaltung der 8. Tannenbuschwoche

Neben den Informationsmöglichkeiten zum Internationalen Jahr der Wälder für Alt und Jung gab es interessante Mitmachaktionen für Kinder.

Die zahlreichen Besucher erfreuten sich auch an der musikalischen Unterhaltung durch die Streicher der Städt. Musikschule unter der Ltg. von Dan Zemlicka.

In den darauf folgenden Tagen wurden insgesamt 15 Schulklassen mit über 300 Kindern durch die Mitglieder der SDW in die Geheimnisse von Wald, Wild und Feld aufgeklärt. Am Samstag untermalte der singende Förster die Illumination des Geoparks mit schöner Musik.

Der Abschluss der Veranstaltung wurde am Wochenende vom 16.07.-17.07.2011 mit “Rittern zum Anfassen” und der Falknerei aus Hellenthal gefeiert. Weißkopfseeadler und Falken glitten dabei dicht über die faszinierte Zuschauermenge. Insgesamt konnten in diesem Jahr wieder mehr als 6000 Besucher an den Veranstaltungstagen gezählt werden.

Bilder der Tannenbuschwoche finden Sie auf der Facebookseite des Tierparks Tannenbusch. Klicken Sie hier…

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Der König der Wälder im Tierpark Tannenbusch

130 Schüler und Schülerinnen der Tannenbusch-Grundschule in Delhoven haben die Patenschaft für den neuen Rothirsch Hugo samt seinem Rudel  im Tierpark Tannenbusch übernommen!

Vor dem Rotwildgehege im Tierpark Tannenbusch versammelten sich am  Freitag, den  03. Juni 2011 bei strahlendem Sonnenschein die Kinder mit ihren Lehrerinnen und Mitglieder des Fördervereins. Tannenbusch-Grundschule, um die Patenschafturkunden entgegenzunehmen.

Nach dem Dank an alle, die sich an diesem Projekt mit viel Liebe und Einsatz beteiligt hatten, übergab Herr Rolf Wörhoff von der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald Dormagen e.V. die Patenschafturkunden an die Tannenbusch-Grundschule in Delhoven.

Patenschaftsurkunde für die Tannenbuschschule

Patenschaftsurkunde für die Tannenbuschschule

Spielerisch vertieften die Kinder ihr Wissen um das Rotwild, seine artgerechte Haltung, seine Futtervorlieben, die Aufzucht der Jungtiere und viele weitere Einzelheiten.

Bei der Fütterung blieb “Hugo” unter dem Eindruck so vieler Paten dezent im Hintergrund und ließ seinem Rudel den Vortritt an der Futterstelle

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Waldschutz: Bei Grillkohle auf Herkunft achten

Nur rund zwei Prozent der Grillkohle stammen aus heimischer Herstellung. Im Internationalen Jahr der Wälder steht die nachhaltige Entwicklung und Nutzung von Wäldern ganz im Fokus der Vereinten Nationen.

Das unterstützt auch die Bundesregierung mit ihrem Beitrag: “Entdecken Sie unser Waldkulturerbe!” Verbunden damit ist der Aufruf, dass jeder etwas aktiv für den Wald tun kann. Zum Beispiel in der aktuellen Grillsaison: Die Deutschen verbrauchen dann bis zu 180.000 Tonnen Holzkohle. Davon stammen aber nur zwei Prozent aus heimischer Erzeugung. Der Großteil der Holzkohle, im Jahr 2009 rund 178.000 Tonnen, wird importiert, vor allem aus Schwellen- und Entwicklungsländern. In den vergangenen Jahren war Paraguay der größte Lieferant, 2009 mit rund 51.000 Tonnen; Argentinien folgte mit etwa 27.000 Tonnen.

Um bedrohte Wälder zu schützen, sollten Verbraucher beim Einkauf genau hinsehen und zu Holzprodukten aus zertifizierten, nachhaltigen Forstbetrieben greifen. Dies gilt für Holzkohle ebenso wie für Möbel, Spielzeug, Parkettböden oder andere Holzerzeugnisse.

In Deutschland wird Holzkohle vor allem aus Buchenholz hergestellt. Es zeichnet sich durch eine gute Glutentwicklung sowie einen hohen Heizwert aus, bei gleichzeitig sehr geringer Bildung von Funken. Auch wegen seiner besonderen Inhaltsstoffe wird das Holz der Buche zum Grillen sehr geschätzt. Es entfaltet beim Räuchern ein unverwechselbares Aroma. Die Buche ist übrigens die häufigste Laubbaumart hierzulande.

Worauf Verbraucher noch achten sollten: Nur Holzkohle ist wirklich aus Holz. Als “Grillkohle” bezeichnete Produkte können dagegen Braunkohle enthalten. Ein Tipp: Die schneller anbrennende Holzkohle erkennt man leicht daran, indem man ein dünnes Stück auf eine scharfe Kante schlägt. Im Gegensatz zu Braunkohle bricht Holzkohle mit hellem Klang in viele Stücke.

Text: www.wald2011.de Stand 02.06.2011

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Jetzt letzte Chance für 2011 den Kastanien zu helfen

In diesen Tagen lassen sie sich aller Orten bewundern: die wunderschönen Blütenkerzen der Rosskastanien. Für meisten Deutschen ist es die schönste Blüte von allen Bäumen. Und keiner möchte die Kastanien aus dem Landschaftsbild verschwinden sehen. Doch so kann es kommen!

Larve der Kastanienminiermotte, Foto: SDW

Larve der Kastanienminiermotte, Foto: SDW

Zum Ende der Kastanienblüte fliegt jedoch die erste Generation der Kastanienminiermotte aus. Dieses eingewanderte Insekt verursacht die frühe Blattfärbung an den Kastanien und lässt die Bäume bereits im Spätsommer an vielen Orten so erscheinen, als wären sie vertrocknet.  Doch ohne grüne Blätter keine Photosynthese, kein Stoffwechsel bei den Bäumen – darunter leiden die Bäume immens.

Die Motten, die jetzt zur Paarung ausfliegen, haben als Puppe im abgefallenen Herbstlaub überwintert und verlassen jetzt als kleiner Schmetterling die am Boden liegenden Blätter. Zwei Gegenmaßnahmen können den Bäumen jetzt noch helfen!

Da sie schlecht fliegen können, kann man auf einer Höhe zwischen 1,80 – 2,20 m zwei Leimringe / -binden übereinander anbringen oder mit Hilfe von Pheromonfallen einen Teil der Schmetterlinge unschädlich machen. Die Fraßschäden, die diese Motten verursachen, sind viel augenscheinlicher als das Insekt selbst, denn es misst ausgewachsen nur gut 5 mm.

Das Problem besteht in den fehlenden natürlichen Fressfeinden und der Nachkommenzahl. Ein Weibchen legt gut 40 Eier auf der Oberseite der Kastanienblätter ab. Und in einem trockenen, warmen Sommer kann es zu drei bis vier Generationen kommen. Das bedeutet, dass allein einem Weibchen aus dem Frühjahr in einem Jahr mehr als 300.000 Nachkommen folgen können!

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Die Elsbeere – Baum des Jahres 2011 – wurde gepflanzt.

Am Ostermontag, Tag des Baumes 2011, pflanzte bei herrlichem Frühlingswetter die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald Dormagen e.V. (im Rahmen des internationalen Jahres der Wälder 2011) gemeinsam mit ihren Partnern, der Stadt Dormagen, den Kultur- und Heimatfreunden Zons e.V. und den Bläsern des Hegerings Dormagen in der Parkanlage östlich des Sportplatzes der Realschule Dormagen eine Elsbeere – “Baum des Jahres 2011″.

Nach der Begrüßung der Gäste durch den Ehrenvorsitzenden der SDW Dormagen e.V. Hermann Josef Kremer informierte Elmar Schmidt sachkundig über die Elsbeere und vergaß nicht, zusätzliche bemerkenswerte Eigenschaften zu erwähnen: aus den Früchten stellt man einen vorzüglichen Obstbrand her, und das Holz gibt ein sehr schönes, edles Furnier ab.

Die symbolische Pflanzung – der wirkliche Pflanztermin war natürlich schon früher im Jahr -   wurde unter der Anleitung von Hermann Josef Kremer mit Unterstützung von H. Wimmer,  H. Müller und Gattin vorgenommen. Die Standortbedingungen kommen den Anforderungen der Elsbeere sehr entgegen, so dass die Dormagener Bürger sich in Zukunft an einer eindrucksvollen Bereicherung ihrer schönen Parkanlage erfreuen werden können.

Pflanzung Baum des Jahres 2011 - Die Elsbeere-

Pflanzung Baum des Jahres 2011 - Die Elsbeere-

Die Bläser des Hegerings Dormagen begleiteten musikalisch die Veranstaltung.

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Des einen Freud…

…des andren Leid. Was die Allergiker unter uns schon lange wussten, kann nun auch der interessierte Tannenbuschbesucher sehen. Nachdem die ersten Frühlingsboten bereits die wärmeren Temperaturen angekündigt haben, sind nun auch viele unserer heimischen Gehölze in der Blüte. Besonders wegen der regenarmen Tage leiden Allergiker unter den Pollen der Birke, die besonders aggressiv auf das menschliche Immunsystem wirken.

Birkenblüte im Tannenbusch Foto: Marc Pellekoorne

Birkenblüte im Tannenbusch Foto: Marc Pellekoorne

Besonders hübsch fügt sich die heimische Vogelkirsche mit ihrer weißen Blüte in unser Waldbild ein. Als weiße Tupfen ist der Baum, der besonders wertvolles Furnierholz liefert, überall im Dormagener Forst zu sehen. Durch die Blütenblätter, die der Baum verliert, entstehen weiße Flecken auf dem Waldboden, die an den vergangenen, schneereichen Winter erinnern.

Vogelkirschzweig voller Blüten Foto: Marc Pellekoorne

Vogelkirschzweig voller Blüten Foto: Marc Pellekoorne

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Frühlingsboten im Tannenbusch

Kaum scheinen die ersten Sonnenstrahlen auf den Waldboden schon fängt es an zu sprießen. Neben dem Spitzahorn, der noch vor dem Laubaustrieb blüht, sind es vor allem die weißblühenden Buschwindröschen und das gelbe Scharbockskraut, was uns den Frühling im Wald ankündigt.

Wer derzeit mit offenen Augen durch den Tannenbusch wandert, sieht ganze Teppiche dieser beiden Arten.

Buschwindröschen im Tannenbusch

Buschwindröschen im Tannenbusch Foto: Marc Pellekoorne

Das Scharbockskraut ist etwas anspruchsvoller an den Boden und wächst hauptsächlich an den feuchteren Stellen, wohingegen das genügsame Buschwindröschen bereits auf einer dünnen Humusschicht gedeiht.

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Auerhahn Louis feiert Hochzeit

Nachdem im Tannenbusch etwas Ruhe bei den Großtieren eingekehrt ist, meldet sich der Auerhahn Louis dezent aber bestimmt zu Wort.

Foto: Marc Pellekoorne

Foto: Marc Pellekoorne

Der Tierpark Tannenbusch ist einer der wenigen Tierparks in Deutschland, in denen der Auerhahn so erfolgreich gehalten wird. Nun, Ende März/Anfang April, fängt er an Hochzeit zu feiern und singt sein Hochzeitslied, welches aus insgesamt 4 Strophen besteht:

- Knappen
- Triller
- Hauptschlag
- Wetzen

In freier Wildbahn legt die Henne bis zu 10 Eier in ein Nest am Boden und bebrütet die Eier 28 Tage bis die kleinen Nestflüchter schlüpfen. Durch das hervorragende Tarnkleid ist die Auerhenne vor Fraßfeinden wie Fuchs aber auch Wildschwein sehr gut geschützt.
In den ersten Tagen ist tierisches Eiweiß wie Insektenlarven oder Ameisen wichtig für das Überleben der Kleinen.

 

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